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Fußball 08.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Hart an der Schmerzgrenze - schwache Grollander haben reichlich Mühe beim 3:1 Pokalsieg in Mahndorf

Zwar ging man am Mahndorfer Deich bereits nach zwei Minuten durch B. Toski mit 1:0 in Führung, aber was dann folgte war kein Schützenfest des TSV, sondern die traurige Demonstration von mangelnder Einstellung und aneinander gereihten Unzulänglichkeiten auf Seiten der Thinius-Mannen.

Die Hausherren aus der Kreisliga B wehrten sich in bester Manier und hielten gut dagegen. Ihr mutiger Auftritt wurde nach 35 Minuten fast mit dem Ausgleich belohnt, aber Jan Dähne der diesmal das TSV-Tor hütete rettete im letzten Moment großartig. Mit der knappen Grollander Führung wurden dann die Seiten gewechselt.

Nach dem Wiederanpfiff besaßen die Grollander gleich zwei gute Gelegenheiten ihren Vorsprung auszubauen, standen sich beim Abschluss aber gegenseitig im Weg. Eine Direktabnahme im Anschluss an einen Eckball bescherte den engagiert spielenden Gastgebern den 1:1 (51.) Ausgleichstreffer. Die Leistung des Bremen-Ligisten strebte zu diesem Zeitpunkt schon längst immer neuen Tiefpunkten entgegen. Grollands Coach Frank Thinius wähnte sich inzwischen sicher im falschen Film angesichts dessen was sein Team auf dem Platz bot. Seine Akteure näherten sich stetig mehr dem Niveau des in der Kreisliga B spielenden Gastgebers. Es war streckenweise wirklich hart an der Schmerzgrenze was die Grollander Mannschaft ihrem Trainer und ihren Zuschauern hier zumutete.

Einzig Sönke Voss schien keine Lust zu haben sich am Mahndorfer Deich bis auf die Knochen zu blamieren. Er war es dann schließlich auch, der das 2:1 (72.) für seine Mannschaft markierte. B. Toski stellte dann mit dem 3:1 (85.) das Endergebnis her.

Beim TSV Grolland kann man lediglich Sönke Voss, dem jungen Torhüter Jan Dähne und mit Abstrichen dem 2-fachen Torschützen Bashkim Toski noch eine halbwegs ordentliche Leistung bescheinigen. Bei allen anderen Grollander Akteuren möchte ich an dieser Stelle lieber nicht in die Einzelkritik gehen.

Der SG Arbergen/Mahndorf muss man ein Kompliment machen für diesen unerwartet guten Auftritt.

Fußball 05.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Ein Teamplayer - Sebastian Hoopmann

Wenn es eine Konstante gibt in der 1. Herren des TSV Grolland, dann heißt diese Sebastian Hoopmann.

Seit nunmehr fast 10 Jahren schnürt der beim FC Huchting ausgebildete Defensivakteur seine Fußballstiefel an der Ochtumbrücke. In dieser Zeit hat Sebastian weit über einhundert Spieler kommen und gehen sehen. Trainer wie Frank Dahlenberg, Michael Dähne, Uwe Neese und jetzt Frank Thinius, wollten und konnten sich auf ihn stets verlassen.

Sebastian Hoopmann gehört von seinen fußballerischen Fähigkeiten her nicht gerade zu den "Rastelli`s" auf dem Platz, ihn zeichnen ganz andere Qualitäten aus. Sebastian ist ein Teamplayer, er spielt in der Defensive da wo ihn der Trainer hinstellt, bzw. dort wo ihn seine Mannschaft aktuell am nötigsten braucht. Er ist der Typ "Wadenbeißer" und Dauerläufer und verrichtet stets zuverlässig die sogenannte "Drecksarbeit" auf dem Platz. Typen wie Sebastian stehen jeder Mannschaft gut zu Gesicht, denn glänzen wollen alle Spieler gerne auf dem Rasen; Fußball malochen so wie er aber die wenigsten.

Sebastian Hoopmann ist kein Lautsprecher im Team, aber seine Meinung ist gefragt und wenn er sich äußert, dann hat das was er zu sagen hat immer Hand und Fuß. Nicht von ungefähr schätzen Trainer Spieler wie Sebastian, denn sie stellen sich stets voll in den Dienst ihrer Mannschaft und das macht sie so besonders wertvoll. Heute gehört Sebastian Hoopmann zu den erfahrenen Akteuren im Grollander Team. Er ist einer von denen, die auf dem Platz Verantwortung übernehmen und sich mit ihrem Verein voll identifizieren. Kicker seiner Kategorie fallen nicht permanent auf während eines Spiels, denn ihr Dienste sind oft unspektakulär. Was aber auffällt ist, wenn "Fußballarbeiter" wie Sebastian Hoopmann mal fehlen. So wie in der letzten Spielzeit, als er sich beruflich bedingt für ein Dreivierteljahr im Ausland aufhielt und damit in der Grollander Defensive sichtbar eine große Lücke hinterließ.

Sebastian Hoopmann absolvierte diverse Bezirksligaspiele für den TSV und stand bisher in 71 Landesliga- und 41 Bremen-Liga Spielen für uns auf dem Platz. Beim TSV Grolland ist man froh, einen so zuverlässigen Mann wie Sebastian Hoopmann in den eigenen Reihen zu haben, denn er ist ein Teamplayer auf den man sich stets verlassen kann.

Fußball 04.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Grolland präsentiert sich beim 1:4 gegen den BSC Hastedt sichtlich verbessert

Der Sieg des BSC Hastedt geht in absolut in Ordnung, da muss man nicht lange drum herum reden. Dennoch, die Thinius-Mannen wehrten sich im Rahmen ihrer derzeitigen personellen Möglichkeiten neunzig Minuten lang nach besten Kräften und hatten selbst Torgelegenheiten genug, dass Endergebnis wesentlich freundlicher zu gestalten.

Das große Manko der Grollander liegt in der Defensive, das ist ja inzwischen Liga weit bekannt und eine Tatsache, die auch in dieser Partie eindeutig Bestätigung fand. Das liegt vor allem daran, dass praktisch die gesamte Abwehrreihe aus Spielern bestand, die für gewöhnlich auf anderen Positionen zu Hause sind. Und so war es auch weniger der zweifellos vorhandenen Spielkunst der Hastedter zu verdanken das die Hausherren mit 0:1 (15.) in Rückstand gerieten, sondern eher einem eklatanten. Grollander Abwehrfehler. Kurz nach dem Rückstand erspielten die Gastgeber zwei gute Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen. Zunächst sorgte ein Schrägschuss von Ufuk Gencer (18.) für reichlich Torgefahr und kurz darauf ging ein Rückzieher knapp übers gegnerische Gehäuse.

Für Lacher, sowie Hohn und Spott sorgte dann das Schiedsrichtergespann, als es nach einem Einwurf für den TSV auf Abseits entschied. Gottseidank erwiesen sich die Zuschauer und Spieler wenigstens als regelkundig und machten lautstark so lange auf diesen Fauxpas aufmerksam, bis der Referee sich dann offenbar doch noch an den entsprechenden Passus im Regelbuch erinnerte und seinen Fehler korrigierte.

Das zweite Gegentor resultierte dann wiederrum aus einer Grollander Nachlässigkeit. Weil ein ungenaues Abspiel direkt vor dem eigenen Strafraum nur mit einem Foulspiel korrigiert werden konnte, erhielten die Gäste einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Diese ohnehin schon gute Einschussmöglichkeit wurde durch eine schlecht postierte Abwehrmauer noch aufgewertet. So war es nicht verwunderlich, dass der Ball kurz darauf am nicht reagierenden Grollander Torwart vorbei ins Netz flog (28.).

Die folgenden zehn Minuten tat sich dann wenig auf dem Spielfeld. Leben kam erst wieder in die Bude als Schiedsrichter Peter Dormann seinen nächsten kapitalen "Bock" schoss. Grollands Abwehr klärte im Strafraum eindeutig und fair den Ball vor Hastedts Torjäger Iman Bi-Ria. Dessen daran anschließenden Umfaller war zwar eigentlich ein eher laienhafter Versuch einen Strafstoß zu schinden, der aber zum Entsetzen der Grollander tatsächlich mit einem Foulelfmeter belohnt wurde. Eine klare und krasse Fehlentscheidung! Die Gäste nahmen dieses Elfmetergeschenk dankbar an und erhöhten auf 0:3 (38.). Mit diesem Ergebnis wurden dann die Seiten gewechselt.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Grollander zu guten Gelegenheiten. Zunächst köpfte Sönke Voss knapp am Tor vorbei (49.), ehe Bashkim Toski eine 100%-tige Gelegenheit zum Anschlusstreffer (54.) ausließ. Ein Foulspiel von Grollands Ali Ismael wertete der Schiedsrichter dann als Notbremse und zog den roten Karton. Nichtsdestotrotz, auch zu zehnt hielten die spielerisch klar unterlegenen Hausherren wacker dagegen. Einen strammen Kopfball von Germain Martens parierte der Gästekeeper großartig (67.). Dann war das Team von Gökhan Deli wieder an der Reihe und vergab in aussichtsreicher Position (69.). Kurz darauf hatte Bashkim Toski Pech, als sein Schussversuch auf der Querlatte landete (70.).

Vor dem 0:4 (74.) segelte das Spielgerät quer durch den Grollander Strafraum ohne das jemand klärend eingriff und so bedurfte es keiner großen Stürmerqualitäten mehr, um den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie zu befördern. Aber auch die Abwehrreihe der Gäste erwies sich mehr als einmal als nicht immer sattelfest und so konnte Grollands Bashkim Toski auf 1:4 (77.) verkürzen. Mehr Treffer gab es nicht, weil jedes Team bis zum Schlusspfiff dazu noch jeweils eine Gelegenheit ungenutzt lies.

Fazit: Der Hastedter Sieg ist zweifellos verdient . Grolland hielt dagegen so gut es eben ging, die Einstellung des Teams war diesmal in Ordnung.

Fußball 01.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Seitenwechsel - Andre Witt wird Team-Manager

Vom grünen Rasen quasi an den Schreibtisch wechselt mit Beginn der neuen Saison Andre Witt.

Eigentlich hätte der Kapitän mit seinem Engagement, seiner Routine und Erfahrung auch als Feldspieler unserer Mannschaft weiterhin noch gut zu Gesicht gestanden. Hartnäckige Verletzungen zwangen ihn nun aber zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn beim TSV. Wenn man wie Andre den Fußball als Hobby betreibt, dann bringen eben nicht immer nur das Alter, sondern manchmal ein ärztliches Anraten jemanden dazu, sich zwischen seinem Hobby und der beruflichen Laufbahn zu entscheiden. Und wenn man als Kicker nicht gerade seinen Lebensunterhalt mit dem Fußball verdient und eine Familie davon ernähren kann, dann kann man halt nur eine Konsequenz daraus ziehen. Mit hunderten von Spielen für die 1. Herren des TSV Grolland in der Bezirksliga, sowie weiteren 46 Einsätzen in der Landesliga und 63 Auftritten in der Bremen-Liga für sein Team, darf der 32-jährige Andre Witt zweifellos sehr zufrieden auf seine aktive Spielerkarriere an der Ochtumbrücke zurück blicken.

Es ist ja kein Abschied für immer, denn auch wenn er die Schuhe jetzt an den berühmten Nagel gehängt hat, bleibt Andre Witt unserer Ersten erhalten. Mit der Erfahrung die er im Laufe der Jahre in der Bremer Amateurkicker Szene gesammelt hat, wird er unsere Mannschaft künftig in der Funktion des Team-Managers unterstützen. Ein Engagement das nicht nur uns, sondern vor allem Abteilungsleiter Michael Dähne freuen dürfte, der damit zu Recht auf tatkräftige Entlastung im Bereich der Administration rund um die Grollander Bremen-Liga Truppe hoffen darf. Und Andre Witt macht sich wie es nicht anders zu erwarten war, gleich mit Feuereifer an die Arbeit. Dabei lässt er sich auch von der hohen Fluktuation im Kader und dem schlechten Saisonstart der Mannschaft nicht ins Bockshorn jagen. Trotz das anfänglichen Stresses der gerade zu Saisonbeginn herrscht, behält Andre die nötige Ruhe und Übersicht, bringt seine Ideen ein, forciert die Öffentlichkeitsarbeit, arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Kaders und will den Sponsorenpool ausbauen. Andersherum ist sich der Neuling auf dieser Position aber auch nicht zu schade, bei den etablierten Vereinsfunktionären Imformationen einzuholen und um Rat zu fragen, bevor er in zu klärenden und prekären Situationen völliges Neuland betritt.

Andre Witt war vor kurzem noch selbst aktiv, er spricht mit zweiunddreißig die Sprache der jungen Leute und setzt auf die Kommunikationsmittel der neuen Generation. Er ist wortgewandt und bringt das nötige Selbstbewusstsein für einen Team-Manager mit. Darüber hinaus ist Andre mit Herzblut ein Grollander, dass alles sind letztendlich beste Voraussetzungen unsere Interessen auf dieser Position gut zu vertreten.

Wir wünschen ihm für diesen neuen Schritt viel Erfolg!

Fußball 31.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Dank Facebook in eine neue Dimension

Nur eine Woche nach unserem Startschuss bei Facebook bekommt die Öffentlichkeitsarbeit unserer 1. Herren eine völlig neue Dimension. So erreichte der Bericht über unseren Spieler Mehmet Demirci innerhalb von 48 Stunden einer Kreis von über 8000 (!!!) Personen. Die Anzahl unserer Abonnenten dort steigt zusehends, ebenso wie die "gefällt mir" Bewertungen.

http://www.facebook.com/tsvgrollanddieerste/

 

Fußball 30.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Treu wie Gold und immer noch unentbehrlich - Mehmet Demirci ist schon ewig dabei

Er ist inzwischen 32 und schon über zehn Jahre dabei in der 1. Herren des TSV Grolland. Die Rede ist von Mehmet Demirci einem netten, stets freundlichen Zeitgenossen, der immer ein wenig den Schalk im Nacken trägt und neben seinem Hang zu extravaganten Autos auch oft durch seine besonders coolen Sonnenbrillen auffällt.

Als er zum ersten Mal beim Training in Grolland vorspielte bekam ich den Mund nicht mehr zu, der junge Mann strotzte vor Kraft und hatte am Ball Sachen drauf, die ich bis dahin eigentlich nur von Maradona & Co im Fernsehen gesehen hatte. Zudem ist er der Typ "Wadenbeißer", der bei eigenem Ballverlust sofort nachsetzt und seinen Gegenspieler so lange bearbeitet bis er das Spielgerät wieder hat. Diesem Spieler hätte ich damals mindestens den Weg bis die dritte Liga zugetraut, wenn er sich entsprechend reinhängt.

Grolland war zu der Zeit in der Bezirksliga unterwegs. Kicker von Mehmets Format gab es dort nicht und so merkte er schnell, dass es bei ihm auch ohne regelmäßiges Training für diese Liga locker reichen würde. Schließlich wollte Mehmet nach getaner Arbeit lieber ein wenig sein Leben genießen und da gibt es halt wesentlich wichtigere Dinge, als sich zwei Abende die Woche mit Training zu versauen, oder gar gleich noch mehr Abende in einer Saisonvorbereitung. Und eins war ja eh klar, Sonntags würde er sowieso spielen, denn welcher Trainer würde schon gerne auf seine Fähigkeiten verzichten. Außerdem versprüht Mehmet einen Charme dem nicht nur die Damenwelt, sondern anscheinend ebenfalls die Trainergilde erlegen ist und darum stand er Sonntags tatsächlich wieder auf dem Platz, anstatt wegen mangelnder Trainingsbeteiligung aus dem Kader zu fliegen.

Mehmet Demirci ist den gesamten Weg des TSV Grolland von der Bezirks- bis in die Bremen-Liga mitgegangen und dem Verein treu geblieben. Auf dieser Strecke hat er einige Trainer kommen und gehen sehen. Dabei ist er trotz seiner "Marotten" eine Konstante in dieser Mannschaft geblieben. Zwar bezeichnet er sich selbst inzwischen gerne als Fußballrentner und will sich schon seit mehreren Jahren zurückziehen, aber eines gilt eben immer noch, selbst ein nicht immer ganz austrainierter Mehmet Demirci ist für unsere Mannschaft unverzichtbar.

Wenn wir zwei heute auf seine fußballerische Laufbahn zurückblicken, dann sage ich immer: "Mehmet, hätte ich zu meiner fußballerischen Zeit dein Talent gehabt, dann hätte ich mit dem Fußball mein Geld verdienen können." Dann grinst der Zweiunddreißigjährige zufrieden und sagt: " Wir beide sind doch jetzt Rentner."

Fußball 29.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Grolland geht in Brinkum unter und verliert 11:0!

Falls jemand meint es würde sich um einen Druckfehler bei diesem Resultat handeln, den muss ich leider enttäuschen. Man möge mir nachsehen, dass mir momentan für einen solchen Auftritt unserer Mannschaft die Worte fehlen und das wiederum sagt auch schon alles über unsere Darbietung.

Öffentlich draufhauen hilft jetzt keinem, intern muss allerdings Klartext gesprochen werden.

Und wie sagte schon George Eliot: "Jeder Tag ist ein neuer Anfang". Also Mund abputzen, jeder mal an die eigene Nase fassen und es künftig besser machen.

Pressemitteilungen zum Spiel:
https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/dikollari-brandhoff-filettieren-grolland-110-8532110.html

http://www.sportbuzzer.de/artikel/brinkumer-sv-perfekter-einstand-fur-coach-brinkmann/
 

Fußball 27.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Jugend forsch(t) - Grolland setzt auf den eigenen Nachwuchs

Es ist schon lange her, dass beim TSV ein Kicker aus dem eigenen Nachwuchsbereich es bis in den Kader der 1. Herrenmannschaft geschafft hat. Jetzt aber, beginnt die in den letzten Jahren an der Ochtumbrücke intensivierte Jugendarbeit sich langsam auszuzahlen. Das ist nicht zuletzt der Qualifizierung und engagierten Arbeit unserer Jugend-Trainer zu verdanken. Eingeweihte wissen, wie schwierig es in der heutigen Zeit gerade für kleinere Vereine ist  Kinder und Jugendliche für den Fußballsport so zu begeistern, dass diese bis in den Herrenbereich durchhalten und ihrem Verein treu bleiben. Häufig schwindet gerade in der Pubertät die Lust am Mannschaftssport. Da muss man als Verein und Trainer schon ein umfangreiches Repertoire bieten, um die jungen Kicker bei der Stange zu halten.

Mit Florian Uka, Marcel Bednarek, Gero Domke und  Jan Dähne rücken nun gleich vier begabte U19-Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Kader der 1. Herren auf. Dort sollen sie sich langsam unter den Fittichen von Coach Frank Thinius an die raue Luft im Herrenbereich gewöhnen, weiterentwickeln  und für Einsätze in der Stark Bremen-Liga empfehlen. Dafür wünschen wir den Jungs viel Erfolg.

Willkommen bei der Ersten!

Fußball 27.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Torwart in der 3. Generation - Jan Dähne rückt in die Erste auf

Was haben Opa Helmut, Vater Michael und Enkel Jan gemeinsam? Alle drei waren, bzw. aktuell sind Torhüter in der 1. Herren Fußballmannschaft des TSV Grolland. Opa Helmut stand ab Mitte der Siebziger viele Jahre im Kasten der Rotschwarzen. Vater Michael brachte es bei den Amateuren des  SV Werder bis in die dritte Liga, hütete das Tor des Bremer SV, sowie beim TuS Heidkrug und ließ zu Beginn des neuen Jahrtausend seine Karriere an der Ochtumbrücke ausklingen. Sein Sohn Jan folgt ihm nun aus der vereinseigenen U19 in den Kader der Grollander Bremen-Liga Truppe. Die ganze Familie ist eben sehr Fußball affin. Vater Michael verfolgt regelmäßig die Spiele seines Filius, gibt Tipps und muntert auf wenn es sein muss. Auch Mutter Iris ist fast immer dabei und beim Testkick in OT stand zudem noch Oma Marianne am Spielfeldrand, um die Fähigkeiten ihres Enkels zu begutachten. Weitere begabte Ableger dieser Fußballer Familie mit Grollander Wurzeln waren, oder sind  Onkel Nils (u.a. 3. Liga beim FC Bremerhaven), sowie Cousin Tom Witte der aktuell für den Oberligisten SV Atlas Delmenhorst die Schuhe schnürt.

Jan Dähne wird sich beim TSV zunächst hinter dem erfahrenen, jahrelangen Stammkeeper des TSV Ercan Vayvalako (32) bereit halten müssen, aber seine Zeit als Nummer Eins im Kasten wird kommen. Er bringt bereits vieles mit, von dem was einen guten Torwart auszeichnet. Was ihm momentan noch fehlt ist die Erfahrung im Herrenbereich und die kann halt auch das vererbte Torwart-Gen nicht ersetzen. Gerade der Schritt von den Junioren- in den Seniorenbereich, noch dazu direkt in die Bremen-Liga, ist für jeden Amateurkicker groß. Da muss man ehrgeizig trainieren um sich stets an zu bieten, die nötige Ausdauer haben auf seine Chance zu warten und wenn sie kommt fest zugreifen.  

Das Jan als Torhüter den großen Sprung in die Bremen-Liga durchaus packen kann, deutete er bei seinen Einsätzen in den Vorbereitungsspielen bereits nachhaltig an. Coach Frank Thinius wird froh sein, auf dieser Schlüsselposition über eine so gute Alternative zu verfügen.

Fußball 26.07.2017 von Michael Kotte

1. Herren: AEG, oder auch: aus Erfahrung gut - Ufuk Gencer zurück in der Ersten

Bereits mit 26 Jahren hatte sich Ufuk Gencer im letzten Jahr (viel zu früh - Anmerkung der Redaktion) auf sein fußballerische Altenteil zurück gezogen. In Grollands zweiter Herrenmannschaft wollte er es sich gemütlich machen und dort gemäß dem ökonomischen Prinzip mit möglichst wenig, möglichst viel erreichen. Aber so ein guter Spieler wie Ufuk Gencer ist in der 1. Kreisklasse Bremens natürlich total unterfordert und so wundert es niemanden, dass er dort zwischenzeitlich reichlich "Hüftgold" ansetzte. Ein Umstand der bei einem  eher untersetzten Spieler, gerade im Trikot, sehr unvorteilhaft zur Geltung kommt.

Aber, wenn Not am Mann ist und der Aderlass im Team groß, dann kann man froh sein einen Spieler mit den Qualitäten eines Ufuk Gencer im Verein zu haben; der in jungen Jahren sogar im Probetraining bei Eintracht Trier (damals dritte Liga) vorspielte. Seine bisherige fußballerische Vita spricht eigentlich für sich selbst. 114 Spiele in der Bremen-Liga, 61 Spiele in der Landesliga und dabei 71 Tore erzielt. Mit einer solchen Bilanz gehört man nicht in die 1. Kreisklasse. Gencer hat einen starken linken Fuß, ist torgefährlich mit seiner linken Klebe und hat ein gutes Auge für den "tötlichen" Pass. Alles Vorzüge, die man in einem Bremen-Liga Mannschaft bestens gebrauchen kann. Schließlich ist der Grollander Kader nicht gerade übersäet mit solch gestandenen Akteuren. Nichts lag daher näher, als ihn von einem Comeback zu überzeugen. Zwar muss Ufuk noch ein wenig "abspecken" und an Spritzigkeit zulegen, aber ein 27-jähriger Akteur von diesem Format ist in der 1. Kreisklasse natürlich völlig verschenkt. Und fußballerisch zur Ruhe setzen, dass kann er sich in fünf Jahren ja immer noch.

Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist - Welcome back Ufuk Gencer!

http://www.transfermarkt.de/ufuk-gencer/leistungsdaten/spieler/111135

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