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Fußball 17.09.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Nur der Torpfosten stand Grollands Sieg im Weg - TSV Grolland und KSV Vatan Sport trennen sich 0:0

"Wenn wir gegen Grolland nicht gewinnen, dann haben wir in der Bremen-Liga nichts zu suchen." So zitierte Sportbuzzer Bremen Vatan`s Coach Riza Avdiji im Vorfeld der Partie beim TSV. Nun letztendlich hat seine Elf nicht nur in Grolland nicht gewonnen, sondern eher glücklich einen Punkt geholt. In einer an Torchancen armen Begegnung hatten die Hausherren eindeutig die beste Gelegenheit diese Begegnung für sich zu entscheiden, denn in der 72. Spielminute scheiterte Grollands Germain Martens nur knapp am linken Innenpfosten des Gästegehäuses.

Vor leider nur spärlicher Kulisse (Sky und der SV Werder sorgten für eine wenig gefüllte Kasse) trafen zwei Teams aufeinander die beide hinten recht gut standen, sich im Mittelfeld weitgehend neutralisierten und denen es im Angriff an Durchschlagskraft fehlte. Vor allem und das finde ich besonders erwähnenswert bei aller Brisanz die vorher in diese Begegnung hinein interpretiert wurde, ging es äußerst fair auf dem Spielfeld zu.

In Halbzeit eins hatten die beiden Kontrahenten keine Gelegenheiten zu verzeichnen die deutliche Torgefahr ausstrahlten. In der zweite Spielhälfte hatte die Heimelf dann die Nase vorn im Herausspielen von guten Chancen. Auch wenn die Gäste zeitweise etwas Übergewicht an Ballbesitz hatten, so richtig lichterloh brannte es nie im Grollander Strafraum. Einmal allerdings musste TSV-Keeper Ercan Vayvalako nach einem Eckball, im letzten Moment per Fausteinsatz, vor einem zum Kopfball bereiten Vatan Akteur klären.

Auf Seiten der Hausherren verließ in der 54. Minute Youngster Kennedy Ukachukwu, alleine auf das Tor zustrebend, der Mut zum Abschluss. Germain Martens (58.) und Sönke Voss (66.) scheiterte mit ihren Schüssen jeweils am guten am Gästekeeper. Und in Minute 72. stand Grollands Germain Martens auf dem Weg zum Torerfolg, dann (wie bereits anfangs erwähnt) nur noch der Pfosten im Weg.

Die größeren Gelegenheiten den Siegtreffer zu erzielen hatten somit die Hausherren. Insofern war das eher ein glücklicher Punktgewinn für den KSV Vatan Sport, auch wenn sich beide Teams ansonsten auf einer Ebene bewegten.

In welcher Liga die Vatanesen nun künftig ihre Spiele austragen wollen, war kurz nach dem Spielende noch unklar.

Fußball 12.09.2017 von Michael Kotte

1. Herren: 10 Fragen an Grollands Co- und Torwart-Trainer Peter Machoczek

1.) Peter, mit Ercan Vayvalako und Jan Dähne trainierst Du momentan zwei Keeper die sich vor allem wodurch voneinander unterscheiden?

Antwort: In erster Linie ist es das Alter und die Erfahrung. Der Altersunterschied zwischen den beiden beträgt 13 Jahre. Jan hat durch seine Größe Reichweitenvorteile, Ercan hat aber eine sehr gute Beinarbeit, womit er es geschickt ausgleicht.

2.) Hat der TSV für Dich momentan eine klare Nummer Eins?

Antwort: Ercan hat in den letzten Jahren in der Landesliga und der Bremenliga um die 170 Spiele bestritten, wodurch er auch seine Erfahrung auf dem Niveau gesammelt hat. Vor allem in der letzten Saison hat Ercan sehr starke Leistungen gezeigt und uns einige Punkte gerettet. Jan spielt jetzt seine erste richtige Saison bei uns. Er ist sehr ehrgeizig und macht sich manchmal selber zu viel Druck. Er muss die Erfahrung sammeln, die Ercan schon hat. Er muss seine „goldene Mitte“ finden, dann geht bei ihm alles den richtigen Weg. Ercan ist zur Zeit die Nummer 1, Jan ist ihm dicht auf den Fersen und die Zukunft gehört Jan ganz klar.

3.) Durch den (nennen wir es) "Ausfall" von Frank Thinius hast Du derzeit mehr Aufgaben in der Arbeit mit der Truppe, wie ist die Akzeptanz dafür innerhalb der Mannschaft?

Antwort: Den Job als Torwarttrainer und Co-Trainer mache ich jetzt schon ein paar Jahre hier, und habe in den letzten Jahren schon öfters Frank vertreten. Deswegen kennt mich der Kern der Mannschaft sehr gut. Durch den mehr, oder weniger überraschenden Rücktritt von Frank hat die Mannschaft verstanden worum es jetzt geht. Ich muss schon sagen, dass sowohl beim Training, wie auch bei den Spielen Disziplin herrscht, die Jungs sehr gut mitmachen und wir als Mannschaft gewachsen sind.

4.) Der Kader wurde quasi im Schlussspurt noch einmal deutlich nachgebessert, wird es jetzt reichen, um die Klasse zu erhalten?

Antwort: Da sage ich ganz klar ja! Andre Witt hat zum Schluss der Transferperiode sehr gute Arbeit geleistet und unsere zwei Hauptprobleme mit der Viererkette und dem Spielmacher mit spielstarken Spielern gelöst. Wir haben in den nächsten Wochen noch einiges an Arbeit vor uns, die Mannschaft muss sich jetzt finden, wenn es aber so weit ist, dann haben wir mit dem Abstieg nichts zu tun.

5.) Die Position des Team-Managers ist neu beim TSV, war die Schaffung/Besetzung dieses Postens ein Schritt in die richtige Richtung?

Antwort: Auf jeden Fall. Ich glaube, wenn wir als ein kleiner Verein in der Bremenliga auf Dauer bestehen wollen, dann ist diese Position unentbehrlich. Unser Budget ist sehr klein, deswegen sind wir auf Sponsoren angewiesen und in dieser Richtung hat Andre schon einiges in Bewegung gebracht.

6.) Momentan platzt das Trainingsgelände wegen der guten Beteiligung aus allen Nähten, muss der Kader schlanker werden?

Antwort: Das ist bereits beschlossen. Um auf Dauer vernünftig trainieren zu können, müssen wir zwangsläufig den Kader verkleinern. Vorletzte Woche Donnerstag hatte ich z. B. 24 Spieler auf dem Platz, da ist ein geordnetes Training kaum möglich. In den nächsten Tagen werden wir mit Spielern sprechen. Wir wollen vor allem den Spielern, die nicht so oft zum Einsatz kommen die Möglichkeit geben in den unteren Mannschaften Spielpraxis zu sammeln.

7.) Unabhängig von der Position des Chef-Trainers, fehlt nicht noch ein Co-Trainer, um effizienter trainieren zu können?

Antwort: Darüber haben wir auch schon gesprochen. Ein zusätzlicher Co-Trainer wäre auf jeden Fall eine Entlastung für uns und auch wünschenswert. Die Chemie muss aber stimmen. Ich bin aber optimistisch, dass wir in dem Punkt in der nächsten Zeit eine Lösung finden.

8.) Wie viele Punkte braucht man Deiner Meinung nach, um in dieser Saison den Klassenerhalt zu schaffen?

Antwort: Ich bin der Meinung, dass es genauso ablaufen wird, wie in den letzten Spielzeiten, mit ca. 30 Punkten hält man die Liga.

9.) Wie viele Stunden Deiner Freizeit widmest Du derzeit der 1. Herren des TSV?

Antwort: In der momentanen Situation ist es um die Freizeit ganz schlecht gestellt. Zu Zeit bin ich der erste Ansprechpartner für die Spieler, wodurch mein Smartphone an manchen Tagen eine konstante Temperatur von 50°C hält. Da ich selbständig bin, ist es an manchen Tagen schon eine Herausforderung alles zu koordinieren. Zusätzliche Zeit muss ich jetzt der Trainingsplanung widmen. An Tagen vor den Spielen beschäftigt man sich natürlich intensiver mit dem Gegner, der eigenen Aufstellung und Taktik. Wir arbeiten aber im Team zusammen, was sehr gut klappt.

10.) Wenn Du Dir drei Dinge für den TSV Grolland wünschen dürftest, welche wären das?

Antwort: a) In erster Linie wünsche ich mir, dass es mit dem Kunstrasenplatz nächstes Jahr klappt. Dann haben nicht nur wir, sondern alle anderen Mannschaften und Jugendmannschaften über das ganze Jahr vernünftige Trainingsbedingungen, die andere Vereine schon seit Jahren haben.

b) Als zweites wünsche ich mir, dass wir als Mannschaft konzentriert den Weg gehen, den wir jetzt eingeschlagen haben, den Klassenerhalt so schnell wie möglich klar machen, und vielleicht für die eine, oder andere Überraschung in der Liga sorgen.

c) Als drittes wünsche ich mir für die Mannschaft, dass wir mal die Qualifikation für das Hallenturnier schaffen. Das wäre für die Jungs mal was Besonderes, vor paar Tausend Zuschauern in der Stadthalle zu spielen

Vielen Dank Peter Machoczek für die sehr ausführliche Beantwortung unserer Fragen.

Fußball 12.09.2017 von Michael Kotte

1. Herren: In Überzahl verliert Grolland den Faden und unterliegt Werder mit 0:2

Bereits nach 60 Sekunden hätte Bashkim Toski seine Grollander in Führung schießen können, scheiterte allerdings am Torwart der Hausherren. Danach tat sich nicht mehr viel in der ersten Spielhälfte. Zwar waren die Werderaner die aktivere Elf, aber die Mannen von der Ochtumbrücke standen defensiv gut und konzentriert.

Richtig Gefahr strahlten die Angriffe der Heimelf nicht aus, denn die entscheidenden Zweikämpfe gewannen die Gäste. Allerdings taten die Grollander für ihr eigenes Offensivspiel zu wenig, vor allem der als Spielgestalter gepriesene Anil Morkan konnte erneut keinerlei nennenswerte Akzente setzen. Er fiel diesmal lediglich durch eine vollkommen überflüssige gelbe Karte (8.) wegen Foulspiel auf. So wurden mit einem bis dahin leistungsgerechten 0:0 die Seiten gewechselt.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich der TSV zunächst etwas agiler in der Vorwärtsbewegung, jedoch blieben Torabschlüsse weiter Mangelware. In der 57. Spielminute sah dann ein Werderaner völlig zu Recht den roten Karton, weil er Bashkim Toski von hinten mit beiden Füßen voraus in die Beine sprang. Toski wiederum erregte dieses Foul dermaßen, dass er sich seine fünfte Gelbe einhandelte und nun gegen Vatan zuschauen muss.

Aber mit dem Spiel in Überzahl wussten die Grollander so gar nichts Positives anzufangen. Im Gegenteil die Hausherren witterten jetzt ihre Chance gegen die langsam unaufmerksamer werdenden Gäste und so musste TSV-Keeper Jan Dähne in der 65. Spielminute erstmals ernsthaft eingreifen, um einen Aufsetzer zur Ecke abzuwehren. Kurz darauf nahm ein Werderaner ein Zuspiel per Hand mit und verschaffte sich somit einen entscheidenden Vorteil im Laufduell, den er zum 1:0 für die Heimelf (67.) nutzte. Warum in dieser Szene die Pfeife von Referee Bastian Norden stumm blieb, war allerdings nicht nachvollziehbar.

Dem Führungstreffer folgte wenig später ein leichtsinniger Ballverlust von Grollands Germain Martens und da dieser nur abwinkte, anstatt schnellstens die Rückwärtsbewegung anzutreten, gelang den Hausherren auch noch das 2:0 (73.). Damit war diese Partie entschieden.

Eine richtige Schlussoffensive brachte der TSV nicht zu Stande, dafür blieben die Angriffsbemühungen über die gesamte Spielzeit viel zu ungenau und zu harmlos. Letztendlich lag ein Punkt für die Grollander lange Zeit durchaus im Bereich des Möglichen, aber dazu darf man gerade in Überzahl nicht nachlassen, denn ein Spiel dauert bekanntlich 90 und nicht 60 Minuten.

Fußball 04.09.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Engagierte und disziplinierte Grollander besiegen den VFL 07 verdient mit 1:0

Nach dem Tiefpunkt in Habenhausen konnte es eigentlich nur besser werden für den TSV. Und dafür, dass es erheblich besser wurde als zuletzt sorgten die Grollander in erster Linie selbst.

Aus einer guten defensiven Ordnung heraus agierten die Hausherren zunächst verhalten, denn man wusste um die Kontertaktik des Gegners. So wurden die ersten zehn Minuten zu einem Abtasten beider Teams.

Grollands Neuzugang Ali Hoxha war es dann, der einen schönen Flügellauf mit einer ebenso guten Hereingabe abschloss, die Bashkim Toski dann aus kurzer Distanz mit dem Treffer zum 1:0 (12.) veredelte. Damit war die Defensivstrategie der Schützlinge von Coach Jürgen Damsch ziemlich früh durchkreuzt. Die Hausherren zogen sich wieder zurück und warteten auf die Reaktion des VFL 07, der aber vorerst keine Anstalten machte sein Schneckenhaus zu verlassen. Nach einer Viertelstunde beschwor ein Ballverlust von Grollands Arthur Schulz eine Bedrohung herauf, die Gäste konnten jedoch mit dieser Gelegenheit nichts anfangen. So belauerte man sich weiterhin gegenseitig und wenn es doch einmal gefährlich wurde, dann war das im Strafraum der Findorffer.

Nach etwa einer halben Stunde wurde der VFL langsam etwas mutiger in der Vorwärtsbewegung und wäre dafür fast durch Grollands Sönke Voss (32.) mit einem weiteren Gegentor bestraft worden. Bis auf einen eher harmlosen Schuss direkt in die Arme von TSV-Keeper Jan Dähne brachten die Gäste bis zur Pause offensiv nichts zustande. Das lag nicht nur daran das sich die Findorffer kaum nach vorne wagten, sondern war vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Gastgeber an diesem Tag gute Defensivarbeit leisteten.

Vor dem Pausenpfiff gab es noch zwei weitere Gelegenheiten für die Hausherren. Einen von Neuzugang Oguzhan Dalan raffiniert getretener Freistoß konnte erst im letzten Moment vor der Torlinie vom VFL geklärt werden (41.). Und Grollands Anil Morkan machte es kurz darauf beim nächsten Freistoß (43.) ähnlich gut wie sein Mannschaftskollege, verfehlte aber knapp das Ziel.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Findorffer etwas offensiver, was den Grollandern in die Farben spielte. Mehmet Demirci umkurvte einige Gegenspieler wie Slalomstangen, scheiterte jedoch im Abschluss letztendlich am glänzend aufgelegten Gästekeeper Lucas Horsch. Kurz darauf wackelte die TSV-Defensive dann gleich zweimal hintereinander. Zunächst strich ein Schrägschuss knapp am Grollander Gehäuse vorbei (52.) und dann klärte Grollands Kapitän Sebastian Hoopmann erst im letzten Moment (53.) eine brenzlige Situation.

Nach einer Stunde Spielzeit ergaben sich innerhalb von zehn Minuten gleich drei sehr gute Gelegenheiten für die Hausherren, das Spiel endgültig zu entscheiden. Aber in beiden Gehäusen standen an diesem Nachmittag echte Könner ihres Fachs und so bewahrte Findorffs Keeper Horsch seine Elf zunächst gegen Dalan (64.), dann gegen Voss (68.) und gegen Morkan (70.), vor dem endgültigen Knock out. Auf der Gegenseite parierte TSV-Torwartatlent Jan Dähne, einen schnell ausgeführten Freistoß (68.) in glänzender Manier.

In der Endphase spitzte die Begegnung sich noch einmal zu. Allein Grollands Torjäger Bashkim Toski hätte drei weitere Tore erzielen können. Jedes Mal allein auf dem Weg in Richtung Gästetor scheitert er zweimal am Torwart (81. u. 89.) und einmal versprang ihm vor dem Abschluss der Ball (82.). Für die Gastgeber musste Torwart Dähne per Fußabwehr (87.) und mit guter Parade (88.) die Null sichern.

Am Ende ein verdienter Sieg der Grollander, die weit mehr Torchancen hatten und den VFL 07 letztendlich mit seinen eigenen Waffen schlugen.

Fast hätte ich es vergessen; Schiedsrichter Sebastian Berger und sein Team leiteten die Partie ausgezeichnet! Souverän, unaufgeregt, mit natürlicher Autorität und stets auf Ballhöhe. Klasse!

Fußball 28.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: TSV unterliegt nach schwacher 2. Halbzeit deutlich mit 1:6 in Habenhausen

Der Bremer Fußball Verband und der Sportbuzzer Bremen berichten wie folgt:

 

http://www.bremerfv.de/stark-bremen-liga-so-lief-der-5-spieltag/

http://www.sportbuzzer.de/artikel/habenhausen-fertigt-disziplinlose-grollander-ab/

Fußball 26.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: 10 Fragen an Grollands Torjäger Bashkim Toski

1.) Bashkim, seit wann spielst Du für den TSV?

Antwort: seit meinem 7. Lebensjahr (mit kurzen Unterbrechungen, Anmerkung der Redaktion)

2.) In all den Jahren an der Ochtumbrücke hast Du einige Trainer kennen gelernt, wer war/ist der Beste?

Antwort: Frank Thinius

3.) Du bist Mittelstürmer, war das schon immer Deine Lieblingsposition?

Antwort: ja, .... denn ich weiß wo das Tor steht (in der Tat, siehe Foto, Anmerkung der Redaktion)

4.) Du hast in Deiner Zeit beim TSV viele Mitspieler gehabt, Wer war/ist der Beste?

Antwort: in meinem ersten Herren Jahr, als noch A-Jugend Spieler mit meinen beiden Brüdern (Sali u. Xhevdet, Anmerkung der Redaktion), das war für mich damals ein Highlight

5.) Du bist jetzt 28 Jahre alt, wie lange willst Du noch aktiv spielen?

Antwort: so lange wie die Knochen das mitmachen und ich auf dem Platz der Mannschaft noch helfen kann

6.) Es gab jetzt viele Neuzugänge beim TSV Grolland, welcher Zugang war der Wichtigste?

Antwort: wir haben einige gute (wichtige) Spieler bekommen (so hätte auch ein Politiker geantwortet, Anmerkung der Redaktion)

7.) Ist es ein Nachteil für den TSV in der Bremen-Liga das es in Grolland noch keinen Kunstrasen gibt?

Antwort: es wäre bestimmt besser mit Kunstrasen

8.) Frank Thinius trainiert euch nun seit über 3 Jahren, was schätzt Du an ihm?

Antwort: Frank ist menschlich, wie auch fachlich top drauf. Ich kann mich auf ihn immer verlassen und er sich auf mich! Einfach ein geiler Typ. (dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen, Anmerkung der Redaktion)

9.) Morgen spielt Ihr beim Habenhauser FV, Dein Tipp?

Antwort: ich tippe 3:1 für uns!

10.) Wenn Du Dir drei Dinge für den TSV Grolland wünschen dürftest, welche wären das?

Antwort: 1.) mit dem TSV Grolland im AWD Dome beim Amateur-Hallenturnier mitzumachen, 2.) einen Kunstrasenplatz (endlich mal) u. 3.) das wir eine gute Saison spielen dieses Jahr, den Nichtabstieg frühzeitig klar machen

Bashkim, vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

Fußball 21.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Ramdas Evra Essel - Grollands erster internationaler Transfer

Aus der 3. Katalonischen Liga (Großraum Barcelona), vom spanischen Club UD Taradell, wechselt der gebürtige Ghanaer Ramdas Evra Essel (siehe Foto) an die Ochtumbrücke.

Der junge Mann bezeichnet seine Position im Spiel selbst als Left full-back, was übersetzt bedeutet linker Verteidiger und deshalb wird er künftig die zur Zeit noch schwächelnde Defensive des TSV sicher verstärken. Man kommuniziert momentan auf Englisch mit Ramdas, der seine schulische und fußballerische Ausbildung in der Barcelona Football Academy absolvierte.

Der erste Kontakt zwischen dem TSV Grolland und Ramdas Evra Essel kam über Facebook zustande, als dieser anläßlich des Afrika Cups in Bremen weilte. Seine "Bewerbung" samt Video Spieler-Portrait wurde von unserer Redaktion an Team-Manager Andre Witt weitergeleitet, der sofort ein Treffen und Probetraining einfädelte, um das "Eisen" weiter zu schmieden. Am vergangenen Freitag hat Evra dem TSV Grolland seine schriftliche Zusage gegeben. Die Unterlagen gehen heute an den Bremer Fußball Verband, wobei die Grollander jetzt auf eine schnelle Abwicklung der Spielgenehmigung hoffen.

An der Ochtumbrücke möchte der junge Ghanaer 1-2 Spielzeiten verweilen und sich mit guten Leistungen in der Bremen-Liga für höhere Aufgaben im deutschen Fußball zu empfehlen. Dabei soll ihm der TSV Grolland als Sprungbrett dienen. Eine Konstellation, die für beide Parteien durchaus als eine win/win-Situation bezeichnet werden könnte.

Mit Ramdas Evra Essel wechselt ein gut ausgebildeter, athlethischer, ambitionierter und ehrgeiziger Fußballer an die Ochtumbrücke. Von seinem Engagement wollen die Thinius-Mannen schon bald profitieren.

Fußball 20.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: TSV Abwehrschnitzer ermöglichen den Gästen den Sieg - Grolland unterliegt dem OSC mit 2:3

Im Duell der "Kellerkinder" unterlagen die Grollander am Ende unglücklich mit 2:3. Kämpferisch kann man den Thinius-Mannen nichts vorwerfen, bei strömenden Regen fighteten die Hausherren bis zum Schlusspfiff und hätten allein dafür wenigstens einen Punkt verdient gehabt. Ihre drei Treffer erzielten die Bremerhavener nicht auf Grund ihrer besseren Spielkunst, sondern weil die Hausherren ihnen die Vorlagen dazu förmlich auf dem Silbertablett servierte.

Wegen der sintflutartigen Regenfälle unmittelbar vor dem Anpfiff musste die Partie auf dem Nebenplatz an der Ochtumbrücke angepfiffen werden, da die Drainage des Hauptplatzes den Wassermassen nicht standhielt. Auf dem engen Ausweichspielfeld kam auf beiden Seiten kein Kombinationsfluss zustande. Unnötige Ballverluste und Fehlpässe waren hier wie dort an der Tagesordnung.

Leichte Feldvorteile und die besseren Torgelegenheiten erspielten sich in der ersten halben Stunde die Grollander. Bilal Altunc zog 18 Meter vor dem Tor einfach mal ab (5. Min.) und zwang so OSC Keeper Kolmajer zu einer Glanzparade. In der 18. Minute dann hatte Sönke Voss den Führungstreffer auf dem Fuß, kam aber nicht mehr richtig hinter den Ball und konnte deshalb nicht mit der nötigen Power abschließen.

Die Seestädter waren da wesentlich effektiver im Tore schießen. Gleich ihre erste gute Gelegenheit verwandelten sie mit dem dritten Nachsetzen zum 0:1 (30.). Der TSV-Defensive gelang es in dieser Szene nicht das Spielgerät konsequent aus der Gefahrenzone zu schlagen. Bis zum Pausenpfiff neutralisierten sich dann die beiden Teams weitgehend. Teilweise wähnte man sich allerdings auf einem Fehlpassfestival.

Kurz nach dem Seitenwechsel glich Grollands Germain Martens, mit einem satten Schuss zum 1:1 (48.), für seine Elf aus. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Ein zu naiv verlorenes Kopfballduell in Höhe der Mittellinie öffnete dem OSC die freie Bahn aufs TSV Tor und schon stand es 1:2 (52.). Ein weiterer dummer Ballverlust an der Außenlinie verhalf den Gästen zum nächsten Treffer innerhalb von 120 Sekunden und plötzlich lag man 1:3 (54.) zurück. Jetzt erinnerte sich Grollands Coach Frank Thinius an seinen Edeljoker Anil Morkan, der überraschend zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Mit der Einwechselung eines echten Spielmachers kam sofort wesentlich mehr Struktur in die Angriffsbemühungen des TSV.

Nach dem Anil Morkan im Strafraum der Bremerhavener gelegt wurde, entschied der Unparteiische zu Recht auf Foulelfmeter. Diesen versenkte der Gefoulte selbst unhaltbar zum 2:3 (73.) im Tornetz. Zwei Minuten später war es erneut Morkan, der die Abwehrreihe der Gäste mit einem Heber in große Verlegenheit brachte, als der Ball erst auf der Torlinie per Kopf geklärt werden konnte. Die Hausherren rannten jetzt bedingungslos an und nahmen eventuelle Konter billigend in Kauf. Die Zuschauer erlebten aufregende Schlussminuten.

Germain Martens segelte nur knapp an einer Hereingabe von B. Toski vorbei (84.) und kurz vor dem Abpfiff (88.) bewahrte der starke Gästekeeper G. Kolmajer seinen OSC vor dem in der Luft liegenden Ausgleichstreffer.

Fazit: Grolland hätte einen Punkt verdient gehabt. Mit dem OSC Bremerhaven gewann nicht die bessere, sondern die in der Defensive routinierter besetzte Mannschaft.

Fußball 14.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Wo wir spielen, da fallen immer Tore

TSV-Coach Frank Thinius im Interview mit BSV LateNight .....

http://www.bsv-latenight.de/mediathek/wo-wir-spielen-fallen-immer-tore-frank-thinius/

Fußball 14.08.2017 von Michael Kotte

1. Herren: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg - Grolland ringt BTS Neustadt an der Erlenstraße mit 4:3 nieder!

Die Thinius-Mannen starteten denkbar schlecht in diese Partie und gerieten bereits nach 120 Sekunden in Rückstand. Ein deja vue Erlebnis für alle, die es mit den Grollandern hielten. Bahnte sich hier erneut eine klare Schlappe an? Nein, diesmal behielt das Team von der Ochtumbrücke den Kopf oben und schlug nur 180 Sekunden später zurück. Grollands Torjäger Bashkim Toski wurde vom Stürmerkollegen Sönke Voss bestens bedient und markierte aus kurzer Distanz, per Kopf, den 1:1 Ausgleichstreffer.

Wenig später dann folgte die erste krasse Fehlentscheidung (es sollte nicht die letzte zu Ungunsten der Grollander bleiben) von Schiri Karsten Meyer, als er einen glasklares Foulspiel im Sechszehner gegen Sönke Voss ungeahndet ließ. Selbst eingefleischten Neustädtern war klar, dass es hier einen Strafstoß hätte geben müssen. Ohnehin entpuppte sich der Referee im weiteren Verlauf der Begegnung nicht als Unparteiischer, sondern eher als Ordnungshüter. Ihm war ganz offensichtlich mehr daran gelegen die Randerscheinungen außerhalb des Spielfeldes zu regeln, anstatt zunächst einmal die Dinge auf dem Platz objektiv und vor allem wenigstens halbwegs neutral zu beurteilen.

Die Grollander kamen nach und nach immer besser in die Begegnung. Im Anschluss an einen Eckstoß stieg Sönke Voss hoch und wuchtete das Leder in seiner unnachahmlichen Manier per Kopfball zum 1:2 (22.) unhaltbar in die Maschen. Und die sehr engagierten Thinius-Mannen legten nach. Erneut war es Voss, der seinem Team das 1:3 (27.) bescherte, als er ein Passspiel der Gastgeber abfing , loszog und den Ball souverän einschoss.

Anschließend machte wiederum der "Ordnungshüter Meyer" auf sich aufmerksam, als er dem Team seines Arbeitskollegen Volker Fahlbusch (Anmerkung des Redakteurs: "ein Schelm, wer Böses dabei denkt ") ein Elfmetergeschenk (31.) machte. Wenigstens sorgte der "Fußballgott" jetzt für ein bisschen Gerechtigkeit auf dem Spielfeld und so hämmerte der Neustädter Schütze das Spielgerät über den Kasten. Mit dem Pausenpfiff, der nach 52 Minuten erfolgte, ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel drückten die von ihrem Coach Volker Fahlbusch frisch motivierten (oder auch frisch gemachten) Gastgeber auf das Anschlusstor. Und weil die Grollander inzwischen ebenfalls darum "bettelten", fiel dieses dann auch zum 2:3 in der 51. Spielminute. Die Hausherren blieben in der Folgezeit drückend überlegen und profitierten in der 65. Minute von der nächsten Fehlleistung des Herrn Meyer, als er dem TSV den zweiten eindeutigen Foulelfmeter verweigerte. Diese Szene möchte ich gar nicht mehr ausführlich kommentieren, denn 150 Zuschauer (davon 2/3 aus Grolland) einschließlich Pressevertreter hatten live gesehen, wie Grollands Marcel Bednarek im Strafraum (folgenlos) einfach umgerannt wurde. Die verständliche Verwirrung auf Seiten der Thinius-Mannen über diese erneute klare Benachteiligung, nutzten die Neustädter im direkten Gegenzug zum 3:3 (65.).

Wer nun dachte damit wäre der Wille bei den Grollandern gebrochen, der sah sich getäuscht. Jetzt zahlte sich die harte Trainingsarbeit unter der Woche, sowie die deutlichen Ansagen von TSV Coach Frank Thinius aus. Nicht die Hausherren bekamen Oberwasser, sondern das Team von der Ochtumbrücke riss sich zusammen und nahm noch einmal Fahrt auf. Die Gäste kämpften bis zum Umfallen und wurden dafür belohnt. Nico Witte erzielte nach guter Vorarbeit von Germain Martens, das am Ende mehr als verdiente und stark bejubelte 4:3 Siegtor (85.) für sein Team.

Danach ließen die Grollander nichts mehr anbrennen, da half es auch nichts, dass der Herr Meyer weitere fünf Minuten oben drauf gab.

Fazit: Grollands Sieg geht auf Grund der guten Moral, des unbändigen Willens und des kämpferischen Einsatzes vollkommen in Ordnung. Allerdings spielerisch und im Abwehrverhalten muss die Mannschaft schnell weiter zulegen, um Liga-Niveau zu erreichen.

http://www.sportbuzzer.de/…/witte-entscheidet-intensives-d…/

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